Über mich und mein Animal-Souls...wie alles begann....
Tja vermutlich begann alles schon in meiner Kindheit wie bei so vielen anderen auch. Ich hatte schon immer eine etwas andere Beziehung zu Tieren und konnte mich als Kind schon sehr gut in sie Einfühlen.
Beruflich hätte ich schon damals gern was mit Tieren gemacht, aber Tierarzt werden und Tiere dann Einschläfern..??? das war nun auch nicht mein Ding. Tierpfleger wäre da noch eine Alternative gewesen aber das wollten meine Eltern dann nicht. „Kind du musst ja was anständiges lernen „war dann immer der Spruch.
Was anständiges… na toll.. in einem Büro würde ich verzweifeln, das war nun gar nicht mein Ding und auch Frisör, da standen mir gleich dir Haare zu Berge. Ne ich wollte was anderes. Dann wenigstens was Handwerkliches wo ich auch mal raus komm und nicht immer wo drin sitzen muss. So fiel nach einer Schnupper Woche meine Entscheidung „ ich werde Glaserin“. Was ich dann auch 18 Jahre lang machte.
Tiere begleiteten mich immer, mein ganzes Leben lang. Aber einem habe ich alles zu verdanken. Ohne ihn wäre ich jetzt nicht da wo ich nun bin. Mein Herzen´s Hund Seberon.
Er kam, wie viele andere durch einen Zufall zu mir. Ich war nur mit einem bekannten mit der sich Rottweiler Welpen ansehen wollte. Oh kleine Hunde.. Klar bin ich da dabei. Und dann stand ich da vor dem Zwinger in dem es nur so wimmelte von diesen kleinen knutschkugeln. Während mein bekannter noch über den Preis verhandelt hat hatte ich mich schon Verliebt. Einer dieser Süßen tollpatschigen Wesen kam auf mich zu und schmuste mich von oben bis unten ab. Ich konnte nicht anders und so fuhren wir halt mir 2 Welpen nach Hause ;-)
Aus meinem kleinen Seberon (abgeleitet von Sebolon =Bewacher des Hauses) wurde ein stattlicher 65 kg schwerer Rotti. Ein herzensguter Koloss mit einem Herz aus Gold. 2003 kam dann meine Tochter zur Welt. Die ganze Schwangerschaft über hab ich mir Gedanken gemacht was ich nun mit Seberon und dem Baby machen sollte. Ob das gut gehen würde. Er war ja immer im Mittelpunkt und nun muss er mich mit einem Baby teilen.
Meine Bedenken waren alle um sonst wie es sich heraus stellte. Er liebte meine Tochter über alles und sie durfte mit ihm machen was sie wollte. Da zeigte sich wieder seine Goldene liebe Seele.
Doch leider wurde er dann Krank. Das Laufen fiel im schwer und das Kreuz und die Hüften machten sich bemerkbar. Nach langen hin und her beschlossen wir einen 2. Hund aus dem Tierheim zu holen. Seberon durfte sich selber seinen Spielgefährten aussuchen. Und seine Wahl fiel auf Senta.
Durch sie fing er wieder an mehr zu laufen und es ging ihm bald wieder besser.
Dann kamen wir auf Pferde. Pferde sind einfach herrliche wessen und wir beschlossen nach einigen Überlegungen eines zu kaufen. Alles war bereit. Pferd war schon ausgesucht, Hänger war schon am Auto. Da entschlossen wir uns dieses Pferd doch nicht zu kaufen. es stellte sich heraus es hatte ein Sommer Ekzem. So saßen wir Start klar im Auto und überlegten was wir nun machen sollten. Da klingelte das Telefon. Ein Mann war dran uns sagte ich habe eine Anfrage bez. einer Hafi Stute geschickt. Es tut ihm leid das er sich erst jetzt meldet aber das Pferd gehört einem bekannten und es wäre noch zu haben. Tja bevor wir noch lange doof im Auto sitzen beschlossen wir einfach in die Steiermark zu fahren und uns den Hafi wenigstes mal anzusehen.

Lol anzusehen… bei der Heimfahrt war der Hafi schon im Hänger. Tirana gehörte nun an zu uns. Wieder liebe auf den ersten Blick. Und so kam dann noch Leni, Sikari und Ahron nach und nach zu uns.
2010 dann die Wende. Seberon war nun schon 10 Jahre alt und konnte nun endgültig nicht mehr laufen. Ich hatte zu vor Reiki gelernt und ihm damit noch viel unterstützt. Vom TA gab es starke Schmerzmittel, aber das konnte auf Dauer auch nicht die Lösung sein. Ich war so unendlich traurig ihm nicht mehr helfen zu können. Der TA meinte es wäre besser ihn zu erlösen. Er fraß kaum noch was und Gassi gehen war auch nicht mehr drin. Und ihn raus tragen.. dafür war er nun echt zu schwer. Ich konnte diese Entscheidung einfach nicht treffen. Ich wehrte mich gegen diesen Gedanken mit Händen und Füssen.
Eines Nachts, Seberon schlief immer bei uns im Schlafzimmer, kramte er auf seinem Platz hin und her und auf und ab. Er kam einfach nicht zur Ruhe. Ich setzte mich auf, sah ihn an und frage was ist los, kannst nicht Schlafen?
Und da hörte ich ihn zum ersten Mal….“es wird Zeit, du musst mich gehen lassen“
Dieser Moment lässt sich nicht in Worte fassen.
Schweren Herzen entschloss ich mich seinem Wunsch und den Rat des TA zu folgen und erlöste ihn von seinem Leiden. An diesem Tag bekam mein Herz einen riesen Riss.

Aber es musste weiter gehen. Wie auch immer. Aber hab ich ihn damals tatsächlich gehört? Oder war das nur Einbildung? Ich wusste es nicht und konnte es nicht einordnen.
Noch in diesem Jahr kam Nick zu uns. Eine kleine French Bulldogge mit einem halben Jahr aus schlechter Haltung. Meine TA war entsetzt über den Zustand des kleinen Kerles. Und meinte gib ihm ein schönes zuhause solang es noch geht. Also keine großen Hoffnungen..
Nun, er ist mittlerweile schon 4 Jahre bei uns fit bis auf ein paar Kleinigkeiten. Heute weis ich das Seberon ihn mir geschickt hat. Und ich bin ihm dankbar dafür.
2011 lies mich die Frage einfach immer noch nicht los ob ich nun Seberon gehört habe oder nicht. Nach durchsuchen von Google fand ich ein Basis Seminar „Tierkommunikation „ in meiner Nähe und beschloss, mir das einfach mal anzusehen. Es war klasse. Ich konnte tatsächlich mit Tieren sprechen. Überwältigt und total aufgewühlt von dem Seminar wieder zuhause… hatte ich voll nen Hänger… ich schaffte es einfach nicht mich hinzusetzten und eine Tier Kommunikation zu machen. Ging einfach nicht. Warum? Ich denke ich blockierte mich selber warum auch immer..
Im Herbst dieses Jahres ereilte mich dann ein Notruf wegen einem Hund. Bitte sprich mal mit ihm ich will wissen wie es ihm geht, ich mach mir Sorgen.. Usw..
Na toll.. jetzt musste ich wohl.. setzte mich hin und machte eine TK als ob nichts währe. Haha ja so kann’s gehen. Seit dem habe ich mit vielen Tieren aus dem Bekannten, Verwandten und Freundeskreis gesprochen. Es machte mir Spaß und Freude das ich so vielen helfen konnte.
Dann erfuhr ich das es eine Ausbildung zum Tierbotschafter gibt. Wollte die unbedingt machen und hab es dann auch gemacht. Dank der Unterstützung von der Familie klappte es recht gut. Hatte ja mittlerweile 2 Kinder, viele Tiere und der Haushalt. Alles musste ja irgendwie unter einem Hut gebraucht werden. Aber alles klappte super und es waren tolle 10 Monate mit vielen super tollen Tieren und noch viel tolleren Menschen die ich da kennen lernen durfte.
Mitten drin durfte ich dann noch die 2 Punkt Methode kennen lernen. Auch etwas ganz tolles.
Am Ende der Ausbildung war dann auch wieder meine Karenz Zeit zu Ende und ich sollte wieder arbeiten gehen. Dachte klasse ich geh 20 Stunden arbeiten und nebenbei mach ich klein Gewerbe auf mit meinem Animal-Sous… Prima…
Nix da. Ich wurde nach 18 Jahren von der Firma gekündigt. Das gab mir auch mit Animal-Souls einen Rückschlag und ich traute mich nicht mehr in die Selbstständigkeit. Dabei war schon alles vorbereitet für den Start. L
2014 im Mai-Juni hat eine Freundin mit mir darüber gesprochen. Sie meinte ich soll es doch endlich wagen. Zu verlieren hab ich ja nichts. Nach langen plaudern hab ich mich nun doch entschlossen diesen Schritt zu gehen. Ende Juni machte ich noch eine Biokybernetik Ausbildung (erst mal für Menschen) und
Seit 1. Juli 2014 gibt es mich und mein Animal-Souls nun ganz offiziell.
Ich freue mich diesen Schritt gegangen zu sein und ich freue mich auf die vielen Gespräche mit Tieren die ich noch führen werde. Auf die vielen, vielen Zufälle die mich immer weiter auf meinen Weg schicken.
Ja, mein Weg.. Animal-Souls ist mein Weg.. Ich bin gespannt wohin er mich noch führen wird.
Und was lernen wir daraus? Es gibt keine Zufälle. Nichts ist Zufall. Alles hat seinen Sinn und Grund sei es auch noch so Negativ und schmerzvoll in dem Moment. Wenn ich heute so zurückblicke war immer wieder etwas was mich in diese Richtung geschubst hat. Das einzige was mich aufgehalten hat war ich selber. Hätte ich den Mut schon früher gehabt, gäbe es Animal-Souls schon lange. Aber wahrscheinlich hat auch das seinen Grund.
Also glaubt an eure Träume und findet den Mut diese Träume zu Leben. Er gibt nichts Schöneres als wenn ein Traum wahr wird.
Namaste
Simone Rauter